Purpose First

Wie wir Webseiten und Patterns bauen

Wenn ein Unternehmen mehrere Webseiten mit über 600 Unterseiten hat, kann es schon mal unübersichtlich werden. Wir hatten dieses Problem – auch beim Designprozess. Oft gab es für ein und denselben Anwendungsfall mehrere Patterns, die auf verschiedenen Wegen dasselbe kommuniziert haben. Also wie haben wir das in den Griff bekommen?

Purpose first

Unser Ansatz heißt „Purpose first“ – aber was heißt das? Wie der Name schon sagt: Es geht in erster Linie um den Zweck. Die essentiellen Fragen, die wir uns jedes Mal stellen, bevor wir ein Design skizzieren oder eine Webseite erstellen, lauten: Welchen Zweck soll die Seite erfüllen? Mit welcher Intention kommen Besucher auf die Seite? Welche Informationen muss die Seite transportieren?

So kam uns dann die Idee, unsere Patterns nicht mehr nach Größe, Aussehen oder Zusammensetzung zu benennen, sondern nach der Aufgabe, die sie auf der Seite erfüllen sollen.

Meistens erstellen wir jetzt nur noch ein grobes Konzept, bevor wir eine Webseite umsetzen. Das kann man super mit mehreren Leuten am Whiteboard machen. Dazu haben wir jedes Pattern als Wireframe auf Magnetfolie gedruckt, die wir dann auf den Wihteboards arrangieren können. Wenn der Zweck der Seite klar ist, lassen sich anschließend Patterns auswählen, die den gewünschten Zweck erfüllen. Da alle unsere Patterns immer die gesamte Seitenbreite einnehmen, müssen wir sie nur in eine eine sinnvolle Reihenfolge bringen, um die Informationsarchitektur zu klären.

Wenn das Wireframe steht, kann man die Seite mit Leben füllen: Mit welchen Worten können wir unsere Geschichte am besten erzählen? Welche Bilder unterstützen unsere Aussagen? Und durch die Integration unserer Pattern Library in WordPress kann das jeder bei sipgate selbständig erledigen – ganz ohne Design- oder Programmierkenntnisse.

Beispiele gefällig? Schau dir unsere Pattern Library an. Auch diese Webseite hier wurde übrigens komplett damit gebaut.

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